Was muss man sehen?

Alexander, Reiseleiter für deutschsprachige Touren in Sydney - sydney-sehen.com
Alexander
Reiseleiter für deutschsprachige Touren in Sydney

Was muss man in Sydney sehen?

Viele fragen sich vor der Reise nach Australien: was soll ich in Sydney besichtigen? Wenn man vielleicht nur einen oder einen halben Tag in der Stadt ist. Wenn man alleine reist, sich keinen Führungen anschließen möchte - die bloß von einem Souvenirshop zur nächsten Touristenfalle schleppen. Was muss man unbedingt gesehen haben? Wo sind die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten? Gibt es Geheimtipps? Und: was kann man in Sydney auch gut bei Regen, Hitze, Schlechtwetter machen?

Die meisten Australien-Touristen kommen schließlich nach Sydney, schon weil die meisten Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe in Sydney landen. Sie bleiben jedoch oft nur wenige Tage in der Stadt - ein Fehler.

Sydney ist die älteste und mit Abstand größte und bevölkerungsreichste Stadt Australiens. Die Metropole an der Tasmansee ist trotzdem nicht die Hauptstadt Australiens. Das ist das knapp 300km weiter südlich gelegene Canberra. Sydney ist aber die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Neusüdwales (NSW), der mehr als doppelt so groß wie Deutschland ist.

Die Heimat von über fünf Millionen "Sydneysidern" bietet eine überaus bunte Mischung europäischer und asiatischer Traditionen. Die einer modernen Großstadt angemessene Geschäftigkeit wird zuweilen angenehm von australischer Gelassenheit unterbrochen.

In Sydney kann man hervorragend essen und trinken. Gutes Bier und Wein verkostet man stilecht in der australischen Kneipe - dem Pub. Guten Kaffee - Espresso - gibt es praktisch an jeder Strassenecke. Auch das Leitungswasser schmeckt gut und ist überall kostenlos erhältlich. Asiatische und indische Restaurants sind stark verteten, es gibt aber auch Steak, Pasta, Pizza und Hamburger, und natürlich eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten. Auch vegetarische und glutenfreie Gerichte sind auf den meisten Speisekarten zu finden. Überall bekommt man ganze Mahlzeiten auch zum Mitnehmen. "To take away", wie die Australier sagen - denn picknicken ist Volkssport.

Dem kommt das Klima in Sydney sehr entgegen. Das Wetter ist sonnig und mild, die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 15 und 23 Grad. Allerdings sollte man - vorallem zwischen Oktober und April - Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen, da die Sonneneinstrahlung auf der Südhalbkugel viel stärker ist, als in den nördlichen Breiten.

Gefährliche Tiere oder Menschen sind in Sydney nicht zu fürchten. In der Stadt kann man sich überall und zu allen Zeiten unbekümmert bewegen. Allerdings ist jenen zu Vorsicht zu raten, die den - manchmal etwas hektischen - Linksverkehr und die bisweilen seltsamen Verkehrsregeln nicht gewohnt sind.

Nachfolgend meine ganz persönliche Liste jener Touristenattraktionen und Kulturdenkmäler, die man unbedingt besichtigten sollte, auch wenn man nur kurz in Sydney ist. Sowie Routenvorschläge und einige weniger bekannte Sehenswürdigkeiten und Events, deren Besuch sich lohnt.

Berühmte Sehenswürdigkeiten | Sehenswürdigkeiten | Museen | Ausflüge & Routen | Umgebung & Natur | Events & Veranstaltungen

Tipps was man in Sydney unbedingt gesehen und besucht haben sollte von sydney-sehen.com - Alexanders deutschsprachige Touren in Sydney.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Sydney

Berühmte Sehenswürdigkeiten

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Sydney sind täglich, zumindest bis 17:00 Uhr geöffnet. Man kann sie zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter besuchen. Sie sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und, vom Stadtzentrum aus, bequem zu Fuß erreichbar. Trinkwasser und Toiletten sind überall kostenlos verfügbar. Vielfach gibt es Führungen zu bestimmten Zeiten, manchmal auch Audio-Guides und gedruckte Informationen. Allerdings nicht immer auf Deutsch.

Sydney Opernhaus
Das 1973 fertiggestellte Sydney Opera House gilt als Meisterwerk menschlicher Kreativität des 20. Jahrhunderts und wurde 2007 zum Weltkulturerbe erklärt. Das Gelände rund um das Opernhaus ist eine weitläufige, frei begehbare Fußgängerzone mit vielen Lokalen gehobener Gastronomie. Am Abend finden hier oft Lichtershows, Feuerwerk und andere Freiluftveranstaltungen statt. Deutschsprachige Führungen durch das Innere des legendären Gebäudes gibt es in der Regel Werktags um 11:00 Uhr.
Sydneyer Hafenbrücke
Die Sydney Harbour Bridge ist eine der größten Brücken ihrer Art und ein markantes Symbol für das aufstrebende Australien im Industriezeitalter. Es gibt geführte Touren auf die Bögen der Brücke - den sogenannten "BridgeClimb". Preiswerter und interessanter: ein Besuch im Pylonen, indem sich das Brückenmuseum befindet. Von dessen Dach aus kann man gut fotografieren. Das geht beim BridgeClimb nicht.
Sydney Observatory, The Rocks
Diese Sternwarte steht auf der Spitze der "Rocks", dem historischen Kolonialbezirk Sydneys. Die "Rocks" sind der wohl bekannteste Stadtteil Sydneys. Hier befinden sich viele denkmalgeschützte Häuser, archäologische Ausgrabungsstätten, Museen und urige Lokale. Nachdem das Gebäude der ehemaligen Sternwarte sehr unterschiedlichen Zwecken gedient hat, ist es heute ein Museum. Es gibt wechselnde Veranstaltungen und manchmal kann man astronomische Ereignisse von dort aus beobachten. Von der Anhöhe hat man aber zu allen Zeiten eine interessante Aussicht über die Rocks, den Hafen und die Brücke.
Royal Botanic Gardens
Der größte botanische Garten der Stadt liegt gleich neben der Oper. Das mehr als 30 Hektar große Areal grenzt an die Macquarie Street, auf der sich viele berühmte Gebäude und Museen befinden. Der Park ist bis Sonnenuntergang geöffnet, der Eintritt ist frei - ausgenommen besondere Abendveranstaltungen. Bisweilen gibt es spektakuläre Sonderausstellungen. Empfehlenswert: eine Aboriginal Führung durch den Park, die sich der Besonderheiten und dem Nutzen der einheimischen Pflanzen für die Ureinwohner des Kontinents widmet.
Saint Mary’s Cathedral
Am Rande des Royal Botanic Gardens liegt der Sitz des Erzbischofs des Erzbistums Sydney mit der römisch-katholische Kathedrale von Sydney, Saint Mary's. Obwohl vielfach auf englischen Vorbildern beruhend, ist die Eingangsfassade des neugotischen Sandsteinbaus dem der Pariser Kathedrale Notre-Dame nachempfunden. Das längste Kirchenschiff Australiens ist ungewöhnlicherweise in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. In seinem Inneren finden sich aufwendige Holzkonstruktionen, Ornamente und Kirchenfenster. Für die 1997 eingeweihte Orgel wurde eigens eine Empore im Westschiff errichtet.
Sydney Tower
Das Wahrzeichen der Skyline von Sydney ist zwar weithin sichtbar, sein Eingang aber nicht leicht zu finden. Er befindet sich im Inneren des Westfield Einkaufszentrums, direkt an der Ecke Market Street und Castlereagh Street. Der etwa 300m hohe Fernsehturm wird manchmal auch "Sydney Tower Eye" oder "Westfield Tower" genannt. Er bietet an klaren Tagen eine unvergleichlich schöne Aussicht über das gesamte Becken von Sydney.
China Town
Ursprünglich der wohl unattraktivste Ort der Gegend, ist China Town heute bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Der relativ kleine Stadtteil zwischen Hauptbahnhof und Darling Harbour hat zahllose Restaurants und Garküchen aus allen asiatischen Ländern und viele, zumeist chinesische Fachgeschäfte. Tagsüber zu empfehlen: Dim Sum und preiswerte Mittagsgerichte. Abends gibt es oft bunte Marktstände mit lustigem Krimskrams. In Chinatown befindet sich auch Paddy's Markets, eine Markthalle mit großer Auswahl an billigen australischen Souvenirs und preiswertem Obst und Gemüse. China Town kann man täglich besuchen. Paddy's Markets ist jedoch nur Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Darling Harbour
Die kleine Bucht zwischen Rocks und Chinatown war lange eine schmutzige Industriestätte. Mit Beginn der 1980 Jahre und später vorallem durch die Olympischen Spiele in Sydney, im Jahr 2000, wurde Darling Harbour zu einem schicken Freizeit- und Tourismusbezirk. Hier reiht sich Lokal an Lokal und vorallem Abends, besonders an den Wochenenden, ist viel los. Freitag und Samstag Abend gibt es hier oft Feuerwerk. Neben dem durchaus unterhaltsamen Ambiente am Wasser, empfiehlt sich das Australian National Maritime Museum - ein sehr großes Marine-Museum mit vielen historischen Schiffen, sowie das Sydney Aquarium.

Sehenswürdigkeiten

Was ist weniger bekannt? Unweit der Sydneyer Innenstadt, liegen viele charmante Orte und bedeutende historische Gebäude, die von ausländischen Besucherinnen und Besuchern jedoch oft übersehen und manchmal als "Geheimtipps" gehandelt werden. Hier meine persönliche Auswahl besonders empfehlenswerter, aber weniger bekannter Sehenswürdigkeiten in Sydney.

Wendy's Secret Garden
Die öffentliche Grünfläche in der Bucht neben dem kleinen Vergnügungspark an der Hafenbrücke wird im Volksmund liebevoll "Wendys geheimer Garten" genannt. Wendy, seine Initiatorin und Bewohnerin, die Witwe des bedeutenden Sydneyer Malers und Bildhauers Brett Whiteley, hat ihn mit enormen Aufwand über viele Jahre gestaltet. Mit seiner interessanten Geschichte, den liebevollen Details sowie praktischen Tischen und Bänken ist es der ideale Ort für ein romantisches Picknick. Die phänomenale Aussicht über Luna Park, Brücke und Oper macht ihn bei Fotografen beliebt. Wendy's Secret Garden ist zu Fuß über die Brücke zu erreichen. Oder auch mit der Bahn: bis zur Station Milsons Point fahren. Oder mit der Fähre: an der Station Luna Park aussteigen.
Old Government House, Parramatta
Das älteste noch existierende öffentliche Gebäude Australiens ist das "Alte Regierungsgebäude" in Parramatta Park. Es ist vom Stadtzentrum mit Zug oder Fähre bequem zu erreichen. Die morgentliche Fahrt mit der Fähre nach Parramatta ist besonders zu empfehlen. In einem knapp einen Quadratkilometer großen Park gelegen, befindet sich der malerische, verhältnismäßig kleine, frühe Verwaltungssitz der Kolonie. Der Gang durch das Gebäude ist nur mit einer Führung möglich (zirka € 10,- pro Person). Im Hof lässt es sich gemütlich essen. Unweit entfernt, ebenfalls in Parramatta: das Philip Ruddock V Heritage Archaeology Display Centre, an der Ecke Macquarie Street und Marsden Street. Im Untergeschoss eines großen, modernen Hochhauses ebenda befindet sich eine kleine, jedoch bedeutende, sehr schön angelegte archeologische Ausgrabungsstätte. Geöffnet Montag bis Samstag von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Empfehlenswert.
Elizabeth Bay House
Das schönste und beste Haus der Kolonie sollte es werden, als der zweite Mann in der Hierarchie des Landes 1835 mit dem Bau von Elizabeth Bay House begann. Alexander Macleay, der 1826 zum Sekretär für die Kolonie von New South Wales bestellt worden war, wünschte, es solle einem griechischen Tempel um nichts nachstehen. Einiges gelang, manches nicht. Am Ende überstieg seine Ambition die verfügbaren Mittel. Das wunderschöne Gebäude, im Bezirk Woollomooloo, nur vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist ebenso schön wie tragisch. Elizabeth Bay House ist Freitag, Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Es gibt gedruckte Informationen auf Deutsch. Führungen für kleine Gruppen auf Voranmeldung. Tipp: gelegentlich finden Veranstaltungen statt, um Spendengelder für die Erhaltung zu sammeln.
North Head Quarantine Station & Reserve - Q Station, Manly
Die alte Quarantäne Station ist Teil des Sydney Harbour National Park und liegt im Stadtteil Manly, auf der Nord-Ost Seite von Port Jackson. Das drei Quadratkilometer große Areal - manchmal einfach nur "Q-Station" genannt - wurde vom frühen 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als Kranken- und Quarantänestation für Neuankömmlinge in Australien genutzt. Umgeben von Wald und Buschland sind viele historische Baracken, Verwaltungsgebäude, Denkmäler und Kunstwerke erhalten. Das Gelände ist mit Privatfahrzeugen und öffentlichen Bussen erreichbar, der Eintritt ist frei. Es gibt Führungen und ein kleines Lokal von dem aus man eine schöne Aussicht über den Hafen hat. Die Quarantine Station und das umliegende Buschland im Gebiet des sogenannten "North Head" im Bezirk Manly, ist bei Wanderern beliebt und bietet bis Sonnenuntergang traumhafte Ausblicke über Küste, Hafen und Stadt. Mit etwas Gück und unter fachkundiger Führung kann man kleine Pinguine und die seltenen Bandicoots (Nasenbeutler) erspähen. In der Wal-Saison tummeln sich Buckelwale vor der Küste.
Vaucluse House
Dieses frühe Kolonialgebäude liegt kaum 10km von der Innenstadt entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Wohnhaus des für Sydney bedeutenden, frühen Forschungsreisenden William Wentworth ist nicht nur besonderes malerisch, es illustriert hervorragend Kultur und Geistesgeschichte im Australien des 19. Jahrhunderts. Es gibt verschiedene Führungen durch Gebäude und Anlage, gedruckte Informationen auf Deutsch. Das Gebäude von Vaucluse House ist während der Schulferien täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet, sonst nur Mittwoch bis Sonntag. Der Park ist immer frei zugänglich.
Nielsen Park - Shark Beach
Nur 10 Minuten Fußweg von Vaucluse House entfernt, liegt Nielsen Park mit seinem "Hai-Strand". Das historische Badehaus, seine Nebengebäude und die Umkleidekabinen stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und sind sehr gut erhalten. Die beeindruckenden Bäume des Parks spenden angenehmen Schatten. Der malerische, kleine Badestrand eignet sich hervorragend für eine Abkühlung im Wasser, ein Picknick oder den Besuch im Strandcafe. Tipp: Bus oder Taxi nehmen. Vorallem an sommerlichen Wochenenden ist der Ort bei Einheimischen äußerst beliebt und Parkplätze Mangelware.
Cockatoo Island
Die 18 Hektar große Kakadu-Insel ist die größte im Hafen von Sydney. 2010 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einst Gefängnis und Industriestätte, ist sie heute ein Museum. Die Insel ist Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet. Es werden Audio-Guides angeboten. Fähren verkehren regelmäßig und gelegentlich kann man in bereitgestellten Zelten übernachten. Cockatoo Island wird oft für kulturelle Großveranstaltungen genutzt.

Wichtiger Hinweis: Öffnungszeiten und Eintrittspreise dieser Sehenswürdigkeiten und Gebäude können von den oben angegebenen abweichen. Meist sind diese Einrichtungen an gesetzlichen Feiertagen wie dem Karfreitag und dem ersten Weihnachtstag geschlossen. Manchmal aber auch aus anderen Gründen. Sie alle haben jedoch eigene Webseiten, die darüber Auskunft geben. Bitte diese unbedingt vor dem Besuch konsultieren.


Museen

Was tun, wenn es regnet oder sehr heiss ist? Sydney hat einige ganz besondere Museen, Gallerien und Ausstellungsorte. Sie zu besuchen lohnt sich immer. Nicht nur, wenn das Wetter mal schlecht ist.

Museum of Sydney
Dieses völkerkundliche Museum befindet sich auf der Bridge Street, nahe Circular Quay. Es steht auf historischem Boden, hat viele interessante Exponate, wechselnde Sonderausstellungen und ist hervorragend kuratiert. Täglich geöffnet von 10:00 bis 17:00 Uhr. Eintritt etwa € 10,- Zeitbedarf: mindestens 1 Stunde. Empfehlenswert.
Art Gallery of New South Wales (AGNSW)
Ein Kunstmuseum der Weltklasse, mit Bildern und Plastiken international bedeutender Künstler vorallem der letzten drei Jahrhunderte, aus allen Ländern. Für Australien-Touristen besonders interessant: die frühen Maler in der Kolonie sowie die Sammlung indigener Kunstwerke. Der Eintritt ist frei, es gibt kostenlose Führungen. Große Sonderausstellungen kosten zuweilen Eintritt. Die Art Gallery of New South Wales liegt direkt am Botanischen Garten. Öffnungszeiten: täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Mittwochs bis 22:00 Uhr. Es gibt viele unterschiedliche Veranstaltungen und gelegentlich ist das Haus auch an anderen Tagen länger geöffnet. Auch ein kurzer Besuch in diesem recht großen und bedeutendem Museum lohnt sich.
White Rabbit Gallery
Das Museum in der Balfour Street, nahe dem Hauptbahnhof, hat eine spektakuläre Sammlung moderner chinesischer Kunst. Die Ausstellung wechselt zweimal jährlich. Von der Mäzänin Judith Neilson 2009 gegründet, bietet das dreistöckige Haus Bilder, Plastiken und Multimediainstallationen zumeist junger Künstlerinnen und Künstler aus der Volksrepublik China und Taiwan. Die Werke haben durchwegs hohe handwerkliche und besonders starke emotionale Qualität. Die White Rabbit Gallery ist Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zeitbedarf: mindestens 2 Stunden. Sehenswert.
Australian Museum
Der Eingang des ältesten australischen - und ältesten naturhistorischen Museums der Welt - befindet sich auf der College Street am Hyde Park, nahe der William Street. Es eignet sich besonders für den Besuch mit sehr jungen Menschen. Eintritt für Erwachsene etwa € 10,-, unter 15 Jahren frei. Das Australian Museum ist täglich von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Australian National Maritime Museum
Das riesige Marinemuseum in Darling Harbour wurde 1991 eröffnet. Es bildet sieben verschiedene Einheiten zu nautischen Themen. Vor dem Museum befinden sich eine Reihe historisch bedeutender Schiffe und ein kleiner Leuchtturm. Der Besuch eignet sich auch für ganz junge Menschen. Erwachsene zahlen zirka € 18,-. Kinder- und Familientickets sind günstiger, manches kann kostenlos besichtigt werden. Es wird empfohlen, Eintrittskarten vorab online zu kaufen. Das Australian National Maritime Museum ist täglich von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, im Januar bis 18:00 Uhr geöffnet. An Bord der Schiffe kann man allerdings nur bis 16:10 Uhr.
The Sydney Mint & The Reserve Bank of Australia Museum
Das gängige Zahlungsmittel in den Anfangsjahren der Kolonie war Rum. Bis zu den fälschungsresistenten australischen Banknoten aus Polypropylen war es ein sonderbarer Weg. Wer sich für die überaus interessante Geschichte der Geldentstehung, der Numismatik und der Geldgeschichte interessiert, ist in der Münze in der Macquarie Street sowie im ganz nahe gelegenen Museum der Reserve Bank of Australia genau richtig. Auch die Gebäude selbst, in denen diese beiden Sammlungen untergebracht sind, sind interessant. The Mint ist Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:00 Uhr geöffnet; das Reserve Bank of Australia Museum in Martin Place ist Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen sind auf Anfrage möglich. Zeitbedarf um beide Ausstellungen zu besuchen: 3 bis 4 Stunden. Empfehlenswert.

Wichtiger Hinweis: Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise dieser Museen und Ausstellungsstätten können von den oben angegebenen abweichen. Meist sind diese Einrichtungen an gesetzlichen Feiertagen wie dem Karfreitag und dem ersten Weihnachtstag geschlossen. Manchmal aber auch aus anderen Gründen. Sie alle haben jedoch eigene Webseiten, die darüber Auskunft geben. Bitte diese unbedingt vor dem Besuch konsultieren.


Ausflüge & Routen

Was kann man an einem Tag - oder an nur einem halben Tag - in Sydney machen? In der City kommt man auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß ganz gut voran. Die folgenden Vorschläge bieten etwas für jeden Geschmack und sind in den angegebenen Zeiten bequem zu bewältigen. Die Beschilderung ist in Sydney allerdings nicht immer optimal. Ein detaillierter Stadtplan - am besten auf dem gut aufgeladenen Mobiltelefon - ist sehr zu empfehlen.

3-5 Stunden: Rocks - Lavender Bay
Wegstrecke: etwa 4km, einige Stufen. Von der Argyle Street in den Rocks: die Treppen zur Sydney Harbour Bridge hinauf. Über die Brücke zu Fuß. Empfohlen: der Besuch im Brückenmuseum. Die Treppen hinunter in Milsons Point. Bergab über die Broughton Street zum Hafen laufen und unter der Brücke, durch den Luna Park zu Wendy's Secret Garden gehen. Hinauf zur Lavender Street - Blues Point Road - Henry Lawson Ave - Mc Mahons Point Fährenstation. Mit der Fähre wieder zurück zum Circular Quay, oder auch nach Darling Harbour.
4-6 Stunden: Oper - Darling Harbour
Wegstrecke etwa 5km. Vom Sydney Opera House durch den Botanischen Garten zur Art Gallery of New South Wales - St. Mary's Cathedral - Sydney Tower - Queen Victoria Building (QVB) - China Town. Von der Little Pier Street durch den Tumbalong Park nach Darling Harbour gehen. Von Darling Harbour mit der Fähre zurück zum Circular Quay.
4-6 Stunden: Circular Quay - Manly
Mit der Fähre von Circular Quay nach Manly. Fahrtzeit: gut eine halbe Stunde. In Manly, Spaziergang an der Esplanade entlang und durch den Corso (Fußgängerzone) zum großen Strand an der Tasmansee. Empfohlen: die Rückfahrt mit der Fähre kurz vor Sonnenuntergang.
4-6 Stunden: Central - Tamarama - Bondi Beach
Vom Hauptbahnhof Sydney, der Central Station, genannt "Central", mit dem Zug zur Station "Bondi Junction" fahren. Dort in den 381er Bus umsteigen und bis Tamarama Beach fahren. Fahrzeit insgesamt: etwa 40 Minuten. Von Tamarama Beach aus, den schmalen Weg direkt neben dem "Tamarama SLSC" an den Klippen nach Bondi Beach nehmen. Dieser Weg heißt "Bondi to Bronte Coastal Walk". Er ist etwas uneben, hat einige Stufen. Entfernung von Tamarama bis Bondi Beach: gut ein Kilometer. Empfehlung: in Bondi Beach in den "Bondi Icebergs Club" einkehren. Dafür den Reisepass mitnehmen. Von der Bondi Road mit dem Bus zurück nach Bondi Junction. Von dort aus mit Zug oder Bus zurück nach Central oder anderswo in die City.
4-6 Stunden: Balmoral - Middle Head - Taronga - Circular Quay
Abseits des Strassenverkehrs führt diese Route zu sehr schönen Aussichtspunkten über Hafen und Stadt. Fußweg: gut 10km, leicht zu gehen. Vom Busbahnhof Wynyard, an der York Street, einen Bus bis zur Esplanade im Bezirk Balmoral nehmen. Fahrzeit etwa 40 Minuten. Kaffee an der Esplanade trinken und zum Rocky Point Lookout spazieren. Von dort nach Osten zur Spitze von "Middle Head" gehen. Die Middle Head Road zur Chowder Bay Road nehmen und dann, immer am Wasser entlang, bis zur Fährenstation Taronga Zoo Wharf wandern. Der Weg führt teilweise durch bewaldetes Gebiet und an kleinen Badestränden vorbei. Dazwischen alte militärische Anlagen und Denkmäler. Die Fähre kommt etwa alle 30 Minuten nach Taronga Zoo Wharf und benötigt 15 Minuten nach Circular Quay.
5-7 Stunden: Circular Quay - Watsons Bay - Bondi Beach - Tamarama
Mit der Fähre von Circular Quay nach Watsons Bay fahren. Fahrzeit etwa 45 Minuten. In Watsons Bay die Treppen zum Coastal Clifftop Walkway hinauf und über Dover Heights und Bondi Beach nach Tamarama gehen. Die asphaltierte Strecke führt großteils an den Klippen der Küste entlang. Schöne Aussichtspunkte über die Stadt gibt es in der Dudley Page Reserve in Dover Heights und am Ende der Wentworth Street, in der Hugh Bamford Reserve. In dieser Gegend und auf dem nahegelegenen Golfplatz finden sich alte Steingravuren der Eora - Aboriginal Völker, die hier seit vielen tausend Jahren leben. Der rund 9km lange Weg von Watsons Bay nach Tamarama ist in 2-3 Stunden zu bewältigen. Von Tamarama Beach mit dem Bus nach Bondi Junction fahren. Von dort gelangt man mit dem Zug oder mit anderen Bussen wieder in die Innenstadt.
8-12 Stunden: Central - Leura - Katoomba
Vom Hauptbahnhof in Sydney, genannt "Central", in die Ortschaft Leura, in den Blue Mountains. Fahrzeit etwa 2 Stunden. In Leura mit dem Bus in die nächstgrößere Ortschaft, Katoomba. In Leura und Katoomba gibt es Hop-On-Hop-Off-Busse, die zu den bekanntesten Plätzen fahren. Von Katoomba aus mit dem Zug zurück nach Central. Tipp: Zugfahrpläne vorab genau studieren. Fahrzeiten und Haltestellen ändern sich oft, gelegentlich kurzfristig.

Hinweis für Radfahrer: in Sydney gibt es auch zahlreiche Fahrradleihstationen. Ich empfehle Ortsunkundigen jedoch davon abzusehen, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Sydney ist leider nicht fahrradfreundlich. Der Autoverkehr ist dicht, Fahrspuren und Gehwege schmal. Es gibt in der Stadt kaum Fahrradwege oder Spuren für Fahrräder, und die Verkehrsregeln, auch jene für Radfahrer, sind ganz anders als in Europa. Die Situation bessert sich zwar langsam, bislang muss man europäischen Touristen vom Radfahren in Sydney aber nachdrücklich abraten.


Umgebung und Natur

Was muss man erlebt haben? Rund 70km dehnt sich das Stadtgebiet von Sydney nach Westen aus. Nach Norden und Süden sind es nicht viel weniger. Dahinter beginnt "der Busch", wie die Australier ihre einmalige, großteils völlig unberührte Natur nennen. Darin zu wandern, nennt der Australier "Bush Walking". Riesige Nationalparks bieten dafür dramatische Sandsteinfelsen, Höhlen, Berge und endlose Regenwälder. Hier kann man herrlich campen und picknicken, seltene Tiere und Pflanzen entdecken und eben bushwalken.

Wer das nicht gemacht hat, hat Australien nicht erlebt.

Über 200 Nationalparks befinden sich allein im Großraum Sydney. Nachfolgend eine kleine Auswahl der bekanntesten Ziele für Ganztagsausflüge in die australische Natur, in der unmittelbaren Umgebung der Großstadt.

Lane Cove National Park
Der Lane Cove Nationalpark beginnt schon 10km nördlich des Stadtzentrums. Er ist auch mit Bus und Bahn von der Innenstadt aus zu erreichen. Sein gleichnamiger Fluss mündet in den Hafen von Sydney. Dieser recht schmale Streifen geschützter Natur inmitten von Wohngegenden bietet die Möglichkeit, sicher durch viele verschiedene Arten der heimischen Vegetation zu wandern. So finden sich hier unter anderem Mangroven, Hartlaubvegetation und Heideland. Es gibt Grill- und Kinderspielplätze, und an designierten Stellen darf gefischt und Boot gefahren werden. Das Naherholungsgebiet ist aber auch bei Wanderern, Joggern und Radfahrern äußerst beliebt.
Ku-ring-gai Chase National Park
Nur 25km nördlich der Innenstadt beginnt dieser, nach dem Volk der Garigal benannte Nationalpark. An seine Ausläufer kommt man mit dem Zug. Allerdings ist es von dort noch ein langer Weg zum gleichnamigen Berg oder zur beliebten d'Albora Marina in Akuna Bay. Im Bootshaus in Akuna Bay kann man Motorboote mieten. Es gibt von dort aus aber auch gut ausgeschilderte Wanderwege, die, vorbei an alten Steingravuren der indigenen Menschen, zu majestätischen Aussichten führen.
Blue Mountains
Die Blue Mountains sind ein rund 10.000km² großes Gebiet, indem auch der Blue Mountains National Park liegt. Es wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Seine bekannteste Stadt ist die 8000-Seelen-Gemeinde Katoomba, auf 1.000m Seehöhe. Sie erreicht man mit dem Zug von Sydney in rund zwei Stunden. Bei Touristen beliebt, die Wasserfälle von Wentworth Falls, die kleine Ortschaft Leura, die Sandsteinformation "Drei Schwestern" in Katoomba, sowie die rund 130km von Sydney entfernt liegenden "Höhlen von Jenolan", die Jenolan Caves.
Royal National Park
Der älteste Nationalpark Australiens ist mit dem Zug von Sydney aus in rund dreieinhalb Stunden zu erreichen. Hier finden sich viele, sehr gut beschilderte Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade. Da nicht immer alle Routen offen sind, bitte die offizielle Webseite der Parkverwaltung vorab konsultieren. Im Royal National Park finden sich viele schöne Picknickplätze mit Trinkwasser und Toiletten. Es gibt Wanderwege zu Badestränden und zu atemberaubenden Aussichtspunkten über die Küste und das Meer.

Wichtig: Die Webseiten der staatlichen Nationalparkverwaltung von Neusüdwales: nationalparks.nsw.gov.au - unbedingt vorab konsultieren. Auch die Hinweise der lokalen Parkverwaltung vorab genau lesen. Diese können sich sehr kurzfristig ändern. In die Natur nur mit festem Schuhwerk, Kopfbedeckung und ausreichend Trinkwasser. Spaziergänge auf befestigten, gut ausgeschilderten Wegen sind generell unproblematisch. Wanderungen aber bitte nur mit qualifizierten, ortskundigen Führern unternehmen. Alle Abfälle - auch "organische" - wieder mitnehmen. In Nationalparks werden an vielen Stellen oft deshalb keine Mülleimer aufgestellt, um Tiere nicht mit Unrat anzulocken.


Events und Veranstaltungen

Wer das Glück hat zu einem dieser Events in der Stadt zu sein, sollte es ausnützen. Die Qualität der Veranstaltungen ist durchwegs hoch, viele Aktivitäten sind kostenlos und bieten Gelegenheit australische Mentalität, Land und Leute kennenzulernen.

Dezember: Sydney-Hobart-Regatta
Das "Rolex Sydney Hobart Yacht Race" findet alljährlich am sogenannten Boxing Day, dem 26. Dezember, statt. Es gilt als eine der schwierigsten Segelregatten der Welt. Besonders von einem Schiff im Hafen oder an Land von den Heads, von Watsons Bay und an der Küste bis Coogee, lässt sich das Auslaufen der großen Yachten am Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages sehr schön beobachten.
Dezember: Silvester
Die wohl bekannteste Veranstaltung Sydneys findet am 31. Dezember statt. Dafür wird das gesamte Gebiet um den Port Jackson ab dem frühen Nachmittag für den Autoverkehr gesperrt. Auch der Fährenverkehr wird am Nachmittag eingestellt, um mehrere hundert Privatboote an festgelegte Stellen im Hafen zu positionieren. Es finden - auf den gesamten Hafen verteilt und miteinander synchronisiert - mehrere Feuerwerke statt. Das erste Große um 22:00 Uhr, das Zweite um Mitternacht. Die Hafenbrücke stellt ein Zentrum dar, es gibt aber auch Feuerwerksplattformen an anderen Stellen. Die besten und beliebtesten Plätze das Feuerwerk zu sehen, werden schon am Vortag von Menschen belegt. Es gibt Parks, für die man Eintrittskarten lösen muß. Aber auch von den kostenlosen Aussichtspunkten sieht man gut. Obwohl die ganze Stadt auf den Beinen ist, muss man sich nicht fürchten. Der Alkoholkonsum im Freien ist großteils verboten, Kinder und gebrechliche Menschen sind überall willkommen, es geht in der Regel friedlich ab. Bis man nach dem Mitternachtsfeuerwerk einen Platz in Taxi, Bus oder Zug ergattern kann, können mehrere Stunden vergehen. Die meisten gehen nüchtern und zu Fuß nach Hause.
Januar: Sydney Festival
Das seit 1977 stattfindende "Sydney Festival" ist ein dreiwöchiges Theater- und Musikfestival aller Genres. Australische und internationale Ensembles treten auf, und viele Veranstaltungen finden kostenlos unter freiem Himmel statt. Besonders beliebt sind Open Air Aufführungen in der Domain, im Hyde Park und vor dem Opernhaus.
März: Sydney Mardis Gras
Die Faschingsdienstagsparade findet in Sydney immer am ersten Samstag im März statt. Sie hat ihren Ursprung in den LSBT*-Bürgerechtsbewegungen der späten 1970er Jahre und heißt heute offiziell "Sydney Gay and Lesbian Mardi Gras". Rund eine halbe Million Menschen nehmen daran Teil. Sydney Mardi Gras gilt als die wirtschaftlich zweitwichtigste Veranstaltung Sydneys. Ähnlich wie an Silvester, ist der Alkoholgenuss im Freien verboten. Toleranz und Gleichberechtigung geht alle an, der Event soll ein Familienfest sein. Ab Mittag wird die Gegend um den Hyde Park und an der Oxford Street für den Individualverkehr gesperrt. Die stets humorvoll gestaltete Parade beginnt am späteren Nachmittag und dauert bis in die Abendstunden. Feiern kann man freilich länger. Die Strassen und Lokale der unmittelbaren Nachbarschaft sind bis in die Morgenstunden eine große Party.
Mai-Juni: Vivid Sydney
Das jährlich veranstaltete Lichterfest "Vivid" zeigt dramatische Lichtinstallationen und -Kunstwerke auf und um den Hafen. Daneben gibt es Musikveranstaltungen und Vorträge. Neben der bunt beleuchteten Oper, der Hafenbrücke und vieler Boote, finden sich kleinere, teilweise versteckte Installationen auf einem gestalteten Weg zwischen Circular Quay und Darling Harbour. Darunter einige, die man selbst steuern kann. Eine abendliche Bootsfahrt auf dem Hafen eröffnet wieder andere Perspektiven.
August: Sydney City2Surf
"City 2 Surf" oder auch "City to Surf" ist ein öffentlicher Laufwettbewerb über 14 Kilometer von der Innenstadt ans Meer - ein sogenannter "Fun-Run". Es gibt verschiedene Laufklassen, auch solche für Rollstuhlfahrer, Fußgänger und Kinderwagen-LäuferInnen. Viele der mehr als 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkleiden sich, am Strassenrand spielen Musikgruppen.
Oktober - November: Sculpture by the Sea
"Skulpturen am Meer" ist Australiens größte Freilichtausstellung moderner Plastiken. Malerisch und mit großem Aufwand auf den Klippen und um den Bondi to Bronte Coastal Walk, zwischen Tamarama und Bondi Beach plaziert, locken sie alljährlich viele Besucher. Der Eintritt ist kostenlos. Der seit 1996 in Sydney stattfindende Event war so erfolgreich, dass er mittlerweile auch in anderen australischen Städten und Europa ausgetragen wird. Es gibt eine Reihe von Wettbewerben. Die großen Skulpturen - und vielfach auch kleine Modelle, Fotos und Zeichnungen von ihnen - sind käuflich zu erwerben. "Sculpture by the Sea" läuft über drei Wochen, von Ende Oktober bis Mitte November.
Ganzjährig: Sport in Sydney
Neben vielen international populären Sportarten wie Segeln, Schwimmen, Fussball, Basketball, Reiten, Motorsport, Golf und Tennis hat Australien auch eigene, in Westeuropa kaum bekannte Teamsportarten, die sich in Sydney großer Beliebtheit erfreuen. Diese sind: Rugby, Cricket, Australian Rules Football und Netball. Tipp: viele dieser Wettbewerbe werden in den Sportstätten des ehemaligen olympischen Dorfes ausgetragen, dem Sydney Olympic Park. Ihn erreicht man mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln.


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Euer
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Aktualisiert im Juni 2019.
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